|
Probleme der Verdauung
Magenbeschwerden
- Gastritis.
Vor allem Ernährungssünden und unser seelischer Stress sind oft die Ursachen für Gastritis.
Auslöser dafür kann auch der "Heliobakter Pylori" sein - ein Bakterium, das für
die Entstehung von Krankheiten im Verdauungstrakt verantwortlich gemacht wird.
Lassen Sie länger andauernde Magenbeschwerden daher unbedingt vom Arzt abklären.
Vorbeugen ist aber jedenfalls besser als Heilen!
Leinsamenkuren (mit Linusit Gold) schützen Ihre Magenschleimhaut. Vermeiden Sie Stress und trinken
Sie öfters eine Tasse bekömmlichen Kräutertee. Besonders Kamille, Käsepappel und
Melisse tun dem Magen gut.
- Reizmagen.
Sogenannte "Streßesser" neigen zum Reizmagen - zu heiß,
zu kalt, nicht gut gekaut oder zuviel gegessen: All das belastet den Magen.
Bremsen Sie Ihre Hektik! Kräutertees wie Hopfen, Melisse oder Orangenblüten
können Ihnen dabei helfen!
- Sodbrennen
entsteht durch verstärkte Säurebildung im Magen. Ausgelöst
oft durch übermäßigen Konsum von Alkohol, Kaffee und
Süßigkeiten, aber auch Stress kann dafür verantwortlich sein.
Abhilfe schaffen können: Speisesoda (Natrium hydrogencarbonicum), ein in Drogerien erhältliches Arzneimittel.
Anwendung: Bei akuten Fällen von Magenübersäuerung (Sodbrennen) 1TL in Wasser gelöst einnehmen.
(Bei Einnahme größerer Mengen wird der Magensaft alkalisch, wodurch vorübergehend die Verdauung aufgehoben wird.)
-
Übersäuerung.
Altbekannte Hausmittel gegen Übersäuerung des Magens sind Kartoffelsaft, geeignete Kräuterteemischungen,
sowie Basenpulver.
Darmträgheit
Verdauungsstörungen muß man immer vom Arzt abklären lassen; es besteht sonst
die Gefahr eine Grunderkrankung nicht rechtzeitig zu erkennen.
Einige
mögliche Ursachen für Darmträgheit
-
Zuwenig Flüssigkeitsaufnahme - mindestens 3 Prozent des Körpergewichts
müssen täglich dem Körper in Form von Flüssigkeit zugeführt werden.
-
Stress und Mangel an Bewegung können zu Darmträgheit führen.
-
Ein träger Darm kann durch jahrelangen Gebrauch von Abführmitteln entstanden sein. - Wechsel
zu sanften Mitteln wie Feigen-Früchtewürfeln , Milchzucker, Leinsamen oder
geeigneten Mischungen dieser Bestandteile, die Sie in Ihrer Drogerie erhalten können. -
Oft besteht ein ausgesprochener Kaliummangel - getrocknete Aprikosen können hier empohlen werden.
-
Geschädigte Darmflora, z. B. durch längere Einnahme von Antibiotika - Aufbau
der Darmflora mit Nahrungsmittelergänzungsmitteln wie Stutenmilch-Kapseln oder
Produkten mit Lactobacillus Acidophilus.
-
Ballaststoffarme Zivilisationskost - Bei ernährungsbedingter Darmträgheit sind Abführmittel keine
geeignete Dauerlösung. Das gilt auch für pflanzliche Abführmittel wie anthrachinonhaltige Kräutertees.
Reichern Sie besser Ihre Nahrung mit geeigneten Ballaststoffen an.
Prebiotische Produkte
fördern außerdem eine gesunde Darmflora.
Ein hochwirksames Mittel bei ernährungsbedingter Darmträgheit sind spezielle, aufgebrochene Leinsamensorten.
Diese sind kein Abführmittel, sondern ein Nahrungsmittel, das stuhlregulierende Wirkung hat.
Besonders reich an unverdaulichen Ballaststoffen und Schleimstoffen erhöhen sie das Stuhlvolumen,
regen dadurch die Peristaltik an und verbessern durch die enthaltenen Schleimstoffe
auch die Gleitfähigkeit des Stuhls. Außerdem schützen die Schleimstoffe die
Magen- und Darmwände. Wichtig ist es auch zu wissen, dass es einige Tage dauert, bis die
Wirkung eintritt und dass es unbedingt nötig ist diese Leinsamenpräparate regelmäßig und
mit mindestens 1/4 l Flüssigkeit einzunehmen.
Durchfall
Wenn man unter Durchfall leidet, verliert der Körper Flüssigkeit und Elektrolyte.
Daher ist es wichtig, viel zu trinken. Um die Elektrolyte wieder zu ergänzen
kann man Mineralstoffprodukte mit Traubenzucker und einer Prise Salz zu sich nehmen.
Ein bewährtes Hausmittel gegen Durchfall sind getrocknete Heidelbeeren,
die aufgrund ihres hohen Gerbstoffgehalts stopfend wirken.
Bei länger andauernden Durchfällen ist es unbedingt erforderlich, die Ursache vom Arzt abklären zu lassen.
|