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Richtiger Sonnenschutz

Der Sonne entgegen...

Rund 70 % der Österreicher verwenden Sonnenschutzmittel. Die 14-29 jährigen sind die stärkste Verwendergruppe, die zu 90 % Sonnenschutzmittel verwenden.

Im Laufe der letzten Jahre entwickelten die Konsumenten ein geändertes Kaufverhalten:
Mehr Schutz ist angesagt!

Der Trend zu höheren Schutzfaktoren ist eindeutig. Die Bedeutung der Produkte mit einem LSF ab 15 hat sich in den letzten vier Jahren verdoppelt.

 

Was Sie wissen sollten...


Die Strahlen der Sonne
Das von uns wahrnehmbare Licht hat Wellenlängen zwischen 400 und 800 nm. Am langwelligen Ende schließt sich der unsichtbare Infrarotbereich (IR-Strahlen) und am kurzwelligen Ende der ebenfalls unsichtbare Ultraviolettbereich (UV-Strahlen) an. Dieser UV-Bereich, wird entsprechend seiner Strahlungsenergie, in die Bereiche UV-A, UV-B und UV-C aufgegliedert.


INFRAROT-Bereich
Bewirkt Erhitzen der Haut. Dadurch wird eine ausreichende Melaninbildung gebremst. Aus diesem Grund soll man zwischen 11,30 und 15 h keine Sonnenbäder in der prallen Sonne genießen.

UV-A-Bereich
320-400 nm Wellenlänge. Bewirkt die direkte Bräunung der Haut ohne Sonnenbrand. Er beschleunigt aber die vorzeitige Hautalterung und die Faltenbildung. (Solarien!)

UV-B-Bereich
280-320 nm Wellenlänge. Bewirkt die Bildung eines Sonnenbrandes. Bei häufiger, intensiver Bestrahlung ohne entsprechenden Schutz besteht sogar die Gefahr von Hautkrebs.

UV-C-Bereich
100-280 nm Wellenlänge. Dieser Teil des Sonnenspektrums (< 290 nm) wird von der Ozonschicht in der Atmosphäre absorbiert und erreicht nicht unsere Erde. Dieser bisher noch nicht im einzelnen erforschte Bereich scheint aber aufgrund des Energiereichtums hochgradig gefährlich für die menschliche Haut zu sein.

Sonnenlicht ist für unseren Körper enorm wichtig, da es auch zur Bildung von Vitamin D benötigt wird, aber übertriebene Sonnenbestrahlung und Sonnenbrand schaden massiv. Das Ozonloch ist dafür verantwortlich, dass die Sonneneinstrahlung heutzutage gefährlicher ist als früher.
Besonders wichtig ist richtiger Sonnenschutz am Wasser (verstärkt die Strahlung um 75%), am Sandstrand (Verstärkung um 20%), im Winter bei Schnee (Verstärkung um 85%) und wenn die Haut zu Sommerbeginn noch nicht vorgebräunt ist.

Günstig ist es, die Haut rechtzeitig auf kommende Sonnentage vorzubereiten. Durch Einnahme von Carotinpräparaten und langsame Vorbräunung wird der Eigenschutz verbessert. (Achtung! Solariumbräune ist kein Schutz!).
Sonnenschutz richtig auftragen bedeutet übrigens 30 Minuten vor dem Sonnenbad und vor dem Anlegen der Badekleidung (sonst bleiben die Ränder um die Kleidungs oft ungeschützt!) eincremen. Vergessen Sie nicht auf die Lippen!
Zur Wahl des richtigen Sonnenschutzfaktors müssen Sie Hauttyp und Sonnenintensität berücksichtigen.
Wählen Sie für südliche Länder und im Gebirge im Zweifel lieber einen höheren Schutzfaktor als einen zu niedrigen
Für Kleinkinder gilt: nach Möglichkeit überhaupt nicht in die pralle Sonne gehen bzw. nur mit Kappe und Kleidung.

Was bedeutet eigentlich der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels?

Die Eigenschutzzeit der Haut in praller Sonne beträgt je nach Hauttyp nur 5 bis maximal 25 Minuten. Der Lichtschutzfaktor drückt aus, um das wievielfache Sie ihre Haut länger der Sonne aussetzen können, als ohne Sonnenschutzmittel.
Hat Ihre Haut also 10 Minuten Eigenschutzzeit, dann können Sie mit Sonnenschutzfaktor 6 6 x 10 Minuten - also 1 Stunde in der Sonne bleiben ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Aber Vorsicht! Wiederholtes Eincremen verlängert die Schutzzeit nicht!

... und noch ein Tip! Verwenden Sie Parfums nicht unbedingt vor dem Sonnenbad! Bei starker Sonneneinstrahlung könnten sie Flecken auf der Haut hinterlassen. Heben Sie sich Ihren Duft daher besser für den Abend auf und gönnen Sie Ihrer Haut auch ein After-Sun-Produkt zur Regeneration nach dem Sonnentag.


IHR HAUTTYP UND DIE SONNE

 
Ihr Hauttyp für die ersten Sonnentage für die weiteren Sonnentage
sehr helle Haut, Sommersprossen, rote Haare, helle Augen LF ab 20 LF 15-20
helle Haut, blonde Haare, blaue Augen LF ab 15 LF  8-15
mittlerer Hautton, brünette Haare LF ab 10 LF   6-10
braune Haut, dunkle Haare LF ab 6 LF   4-6

Qualitätssonnenschutzmittel enthalten nicht nur UV-A und UV-B Filter, sondern auch weitere Inhaltsstoffe wie Antipeeling-, Antiaging- und Feuchtigkeitskomplexe.

Nicht nur die Haut braucht Sonnenschutz!
Denken Sie auch an Ihr Haar! Sonne, Strand und Meer sind für die Haare der reinste Stress! UV-Strahlen lösen Oxidationsprozesse aus. Dadurch entstehen freie Radikale, die Schädigungen der Keratin-Haarstruktur bewirken.
Das Haar wird strohig, stumpf und schlecht frisierbar. Ausgezeichneten Schutz gegen diese Vorgänge bieten Radikalenfänger, wie sie etwa in Grünem Tee enthalten sind. Sie wirken den Oxidationsprozessen entgegen.
Produktinformation:
RAUSCH Green Tea UV-Hair Protector mit Grünem Tee und Sonnenblumenextrakt



Was ist das...?



Emulgator
Auf Basis natürlicher Fette hergestellte flüssige oder feste Substanz, die sowohl Fett, als auch Wasser an sich binden kann: es entsteht eine Emulsion vom Typ Öl-in-Wasser-Emulsion oder Wasser-in-Öl-Emulsion.

Emulgatorfrei
In einer stark verdickten Wasserphase, die das Trennen verhindert, sind Öltröpfchen feint verteilt: es entsteht eine Dispersion.

Hydrogel
Fettfreies Gel.

Oleogel
Wasserfreies Gel.

Feuchtigkeitsspender
Substanzen, die die Eigenschaft haben, das in einer Emulsion vorhandene Wasser auf der Haut zu binden, bzw. auch Luftfeuchtigkeit aufnehmen zu können. So kann auf den Feuchtigkeitshaushalt der Haut regulierend Einfluß genommen werden.

Vitamin E
Ein öllösliches Vitamin, das auf Grund seiner antioxidativen Wirkung einmal den Verderb von Kosmetikas und Lebensmittel verhindert, zum andern aber

  • positiv auf den Feuchtigkeitshaushalt der Haut einwirkt,
  • positiv den natürlichen Reperaturmechanismus der Haut bei eventuellen Schädigungen durch UV-Licht beeinflußt (freie Radikale, vorzeitige Hautalterung),
  • und zur Verhinderung eines Hitzestaues auf der Haut beiträgt (inflammatorische Wirkung), außerdem erhöht es in geringem Maße den Lichtschutzfaktor.

Antioxidans
Substanz, die die Oxidation - eine chemische Reaktion - bremst. Dadurch wird die Bildung von aggressiven Substanzen verringert, die unter UV-Einstrahlung entstehen.

UV-Filter
Organische (chemische) oder anorganische (Mikropigmente = physikalischer Lichtschutz) Substanzen, die die Eigenschaft haben, UV-Licht zu absorbieren, bzw. zu reflektieren.


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