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Was Sie wissen sollten...
Die
Strahlen der Sonne
Das von uns wahrnehmbare Licht hat Wellenlängen zwischen 400 und
800 nm. Am langwelligen Ende schließt sich der unsichtbare Infrarotbereich
(IR-Strahlen) und am kurzwelligen Ende der ebenfalls unsichtbare Ultraviolettbereich
(UV-Strahlen) an. Dieser UV-Bereich, wird entsprechend seiner Strahlungsenergie,
in die Bereiche UV-A, UV-B und UV-C aufgegliedert.
INFRAROT-Bereich
Bewirkt Erhitzen der Haut. Dadurch wird eine ausreichende Melaninbildung
gebremst. Aus diesem Grund soll man zwischen 11,30 und 15 h keine Sonnenbäder
in der prallen Sonne genießen.
UV-A-Bereich
320-400 nm Wellenlänge. Bewirkt die direkte Bräunung der
Haut ohne Sonnenbrand. Er beschleunigt aber die vorzeitige Hautalterung
und die Faltenbildung. (Solarien!)
UV-B-Bereich
280-320 nm Wellenlänge. Bewirkt die Bildung eines Sonnenbrandes.
Bei häufiger, intensiver Bestrahlung ohne entsprechenden Schutz besteht
sogar die Gefahr von Hautkrebs.
UV-C-Bereich
100-280 nm Wellenlänge. Dieser Teil des Sonnenspektrums (< 290
nm) wird von der Ozonschicht in der Atmosphäre absorbiert
und erreicht nicht unsere Erde. Dieser bisher noch nicht im einzelnen
erforschte Bereich scheint aber aufgrund des Energiereichtums hochgradig
gefährlich für die menschliche Haut zu sein.
Sonnenlicht
ist für unseren Körper enorm wichtig, da es auch zur Bildung
von Vitamin D benötigt wird, aber übertriebene Sonnenbestrahlung
und Sonnenbrand schaden massiv. Das Ozonloch ist dafür verantwortlich,
dass die Sonneneinstrahlung heutzutage gefährlicher ist als früher.
Besonders wichtig ist richtiger Sonnenschutz am Wasser (verstärkt
die Strahlung um 75%), am Sandstrand (Verstärkung um 20%), im Winter
bei Schnee (Verstärkung um 85%) und wenn die Haut zu Sommerbeginn
noch nicht vorgebräunt ist.
Günstig
ist es, die Haut rechtzeitig auf kommende Sonnentage vorzubereiten. Durch
Einnahme von Carotinpräparaten und langsame Vorbräunung
wird der Eigenschutz verbessert. (Achtung! Solariumbräune ist kein
Schutz!).
Sonnenschutz richtig auftragen bedeutet übrigens 30 Minuten vor dem
Sonnenbad und vor dem Anlegen der Badekleidung (sonst bleiben die Ränder
um die Kleidungs oft ungeschützt!) eincremen. Vergessen Sie nicht
auf die Lippen!
Zur Wahl des richtigen Sonnenschutzfaktors müssen Sie Hauttyp und
Sonnenintensität berücksichtigen.
Wählen Sie für südliche Länder und im Gebirge im Zweifel
lieber einen höheren Schutzfaktor als einen zu niedrigen
Für Kleinkinder gilt: nach Möglichkeit überhaupt
nicht in die pralle Sonne gehen bzw. nur mit Kappe und Kleidung.
Was bedeutet
eigentlich der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzmittels?
Die
Eigenschutzzeit der Haut in praller Sonne beträgt je nach Hauttyp
nur 5 bis maximal 25 Minuten. Der Lichtschutzfaktor
drückt aus, um das wievielfache Sie ihre Haut länger der Sonne
aussetzen können, als ohne Sonnenschutzmittel.
Hat Ihre Haut also 10 Minuten Eigenschutzzeit, dann können Sie
mit Sonnenschutzfaktor 6 6 x 10 Minuten - also 1 Stunde in der
Sonne bleiben ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Aber Vorsicht! Wiederholtes Eincremen verlängert die Schutzzeit nicht!
... und
noch ein Tip! Verwenden Sie Parfums nicht unbedingt vor dem Sonnenbad!
Bei starker Sonneneinstrahlung könnten sie Flecken auf der Haut hinterlassen.
Heben Sie sich Ihren Duft daher besser für den Abend auf und gönnen Sie
Ihrer Haut auch ein After-Sun-Produkt zur Regeneration nach dem Sonnentag.
IHR HAUTTYP UND DIE SONNE
| Ihr Hauttyp |
für die ersten Sonnentage |
für die weiteren Sonnentage |
| sehr helle Haut, Sommersprossen,
rote Haare, helle Augen |
LF ab 20 |
LF 15-20 |
| helle Haut, blonde Haare, blaue
Augen |
LF ab 15 |
LF 8-15 |
| mittlerer Hautton, brünette
Haare |
LF ab 10 |
LF 6-10 |
| braune Haut, dunkle Haare |
LF ab 6 |
LF 4-6 |
Qualitätssonnenschutzmittel enthalten nicht nur UV-A und UV-B Filter,
sondern auch weitere Inhaltsstoffe wie Antipeeling-, Antiaging- und Feuchtigkeitskomplexe.
Nicht nur die Haut braucht Sonnenschutz!
Denken Sie auch an Ihr Haar! Sonne, Strand und Meer sind für die Haare der reinste Stress!
UV-Strahlen lösen Oxidationsprozesse aus. Dadurch entstehen freie Radikale, die Schädigungen
der Keratin-Haarstruktur bewirken.
Das Haar wird strohig, stumpf und schlecht frisierbar. Ausgezeichneten Schutz gegen
diese Vorgänge bieten Radikalenfänger, wie sie etwa in Grünem Tee enthalten sind. Sie wirken den Oxidationsprozessen
entgegen.
Produktinformation:
RAUSCH Green Tea UV-Hair Protector mit Grünem Tee und Sonnenblumenextrakt
Was ist das...?
Emulgator
Auf Basis natürlicher Fette hergestellte flüssige oder feste
Substanz, die sowohl Fett, als auch Wasser an sich binden kann: es entsteht
eine Emulsion vom Typ Öl-in-Wasser-Emulsion oder Wasser-in-Öl-Emulsion.
Emulgatorfrei
In einer stark verdickten Wasserphase, die das Trennen verhindert,
sind Öltröpfchen feint verteilt: es entsteht eine Dispersion.
Hydrogel
Fettfreies Gel.
Oleogel
Wasserfreies Gel.
Feuchtigkeitsspender
Substanzen, die die Eigenschaft haben, das in einer Emulsion vorhandene
Wasser auf der Haut zu binden, bzw. auch Luftfeuchtigkeit aufnehmen zu
können. So kann auf den Feuchtigkeitshaushalt der Haut regulierend
Einfluß genommen werden.
Vitamin E
Ein öllösliches Vitamin, das auf Grund seiner antioxidativen
Wirkung einmal den Verderb von Kosmetikas und Lebensmittel verhindert,
zum andern aber
- positiv auf den Feuchtigkeitshaushalt der Haut einwirkt,
- positiv den natürlichen Reperaturmechanismus der Haut bei eventuellen
Schädigungen durch UV-Licht beeinflußt (freie Radikale, vorzeitige
Hautalterung),
- und zur Verhinderung eines Hitzestaues auf der Haut beiträgt
(inflammatorische Wirkung), außerdem erhöht es in geringem
Maße den Lichtschutzfaktor.
Antioxidans
Substanz, die die Oxidation - eine chemische Reaktion - bremst.
Dadurch wird die Bildung von aggressiven Substanzen verringert,
die unter UV-Einstrahlung entstehen.
UV-Filter
Organische (chemische) oder anorganische (Mikropigmente = physikalischer
Lichtschutz) Substanzen, die die Eigenschaft haben, UV-Licht zu absorbieren,
bzw. zu reflektieren.
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